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Faszienrollen Vergleich: Die besten Faszienrollen einfach miteinander vergleichen

Mit der Zeit hat sich das Faszientraining zu einem festen Bestandteil vieler Trainingseinheiten etabliert. Dabei spielt es keine Rolle ob es als Teil eines Ausdauertrainings oder eines Muskelaufbautrainings durchgeführt wird. Bei immer mehr am Markt eintretenden Herstellern wird ein Faszienrollen Vergleich immer schwerer. Wie Du trotzdem die richtige Faszienrolle für Dich findest, erfährst Du in diesem Artikel.

Faszienrollen Vergleich ganz einfach gemacht

Damit einhergehend haben sich einige Hersteller am Markt etabliert und neue Faszienrollen Hersteller strömen jeden Monat in den Markt. Da das Faszientraining erwiesenermaßen ein fester Bestandteil jedes Trainings sein sollte, ist auch nicht davon auszugehen, dass die es sich um einen Trend im Fitnesstraining handelt. Das bedeutet aber gleichzeitig, dass immer neue Hersteller immer wieder neue Faszienrollen in ihrem Angebot haben werden, und dass viele versuchen werden, sich durch Diversifikation auszuzeichnen. Bestes Beispiel hierfür ist der COVEMO, eine Faszienrolle, die in sich ausdrücklich den Fokus auf ein Wirbelsäulentraining legt. Nicht zu vergessen, die verschiedenen Rumble Rolls, Med Rolls, Small Rolls und diversen Balls, die allesamt einen speziellen Teil des Faszientrainings besser abhandeln können als eine konventionelle Faszienrolle in den „Standardmaßen“.

Zu finden sind die Faszienrollen in den Preiskategorien günstig bis teuer, wobei günstig nicht bedeutet, dass die Massagerolle schlecht verarbeitet ist. Umgekehrt bedeutet es auch nicht, dass Du mit einer hochpreisige Rolle automatisch bessere Ergebnisse erzielst.

Wie so oft im Leben, ist es bei der Kaufentscheidung wichtig vorab zu klären, wofür Du die Faszienrolle gerne einsetzen möchtest. Und erst nach dieser Entscheidung kannst Du einen entsprechenden Faszienrollen Vergleich beginnen.

Welche Fragen Du Dir für einen vernünftigen Faszienrollen Vergleich stellen solltest

  • In welcher Preiskategorie möchte ich mich bewegen?
    • Faszienrollen gibt es von nahezu kostenlos (selbst zusammengeschustert), bis hin zu sehr teuer. Für Deinen Faszienrollen Vergleich solltest Du Dir unbedingt vor Augen halten, dass die Verarbeitungsqualität der Rolle entscheidend zu Deinem Trainingserfolg beiträgt. Und nur mit diesem fühlbaren Erfolg wirst Du auch langfristig Spaß an Deiner Faszienrolle haben. Aus diesem Grund rate ich auch von selbst-bau-Experimenten ab. Es gibt bereits sehr gute Rollen im Bereich von 20 €, die mittel- und langfristig eingesetzt werden können und nicht nur kurzzeitig Spaß machen.
      Speziell entwickelte Rollen, die mühelos besondere Aufgaben übernehmen tendieren in der Regel eher dazu im Hochpreissegment angesiedelt zu sein. Für Spezialrollen bin ich jedoch auch bereit den ein oder anderen Euro mehr auszugeben. Billige Nachbauten können hier schnell zu Verletzungen des Bindegewebes führen.
      Auch wenn Du also sehr Preis sensibel sein solltest, bedenke stets, dass Qualität einen Mindestpreis hat und bei günstigeren Produkten stets an einer Ecke gespart werden muss, um den Preis halten zu können.
  • Wie häufig werde ich die Faszienrolle nutzen?
    • Je häufiger Du Deine Rolle nutzt, umso härter sollte diese sein. Dein Körper wird sich an das Training mit der Faszienrolle gewöhnen, so dass der Effekt mit der Zeit nicht mehr der erwünschte ist. Beim Faszienrollen Vergleich solltest Du je nach Trainingspensum entscheiden zu welchen Materialien Du greifen möchtest. Es gibt die Rollen aus Hartschaum, Rollen aus Verbundmaterialien mit einem harten Kern und einem weicheren Obermaterial, Rollen aus Kork / Holz oder aber Metallrollen (small Varianten).
      Nutzt Du Deine Faszienrolle seltener, kannst Du bedenkenlos zu einer reinen Hartschaumrolle wie die „Blackroll“ greifen. Auch kann sie in diesem Fall etwas weicher sein, Du musst also nicht unbedingt zur härtesten Variante greifen. Nutzt Du sie hingegen täglich oder mehrmals täglich (z.B. nach dem Lauftraining), dann kann auch der Griff zu einer Verbundrolle interessant sein. Definitiv aber solltest Du wie oben erwähnt, zu einer härteren Rolle greifen.
  • Werde ich die Faszienrolle alleine nutzen? Falls nein, welche Kompromisse muss ich eingehen?
    • Grundsätzlich empfehle ich jedem seine eigene Faszienrolle, da jeder Einzelne seine eigenen Bedürfnisse hat. Jedoch verstehe ich auch den Standpunkt, dass nur eine Rolle pro Haushalt verwendet werden soll, da Du und die anderen Personen vielleicht gar nicht so häufig trainiert. In diesem Fall solltet Ihr beide Eure Erwartungen an die Faszienrolle abstimmen und eine ausführlichen Faszienrollen Vergleich vornehmen. Auch beim Teilen der Massagerollen gilt wie bei der Rolle für eine Person. Richtiges Informieren ist die halbe Miete.
  • Wie hoch ist meine Schmerzempfindlichkeit?
    • Eine der entscheidenden Fragen beim Faszienrollen Vergleich! Solltest Du sehr schmerzempfindlich sein, empfehle ich Dir unbedingt den Griff zu einer weichen („Med“) Rolle. Diese sind in der Regel bis zu 40% weicher als die Standardrollen und sind speziell für den Rehabereich entwickelt worden. Sollte sich die Schmerzen des Myofaszialen Trainings mit der Zeit gelindert haben, kannst Du gerne zu einer Standardrolle greifen um Deinem Training wieder etwas mehr Effekt hinzuzufügen. Sollten die anfänglichen Schmerzen des Faszientrainings für Dich kein Thema sein, solltest Du beispielsweise lieber zu einer harten Faszienrolle greifen, da sie die Trainingsintensität und den Trainingseffekt steigert. Davon abgesehen, gewöhnt sich Dein Körper bei regelmäßigem Training mit der Faszienrolle an diese. Verklebte Faszien lösen sich, so dass Du deutlich weniger Triggerpunkte spüren wirst und tiefer ins Gewebe eindringen musst. Hier wäre auch der Wechsel zu einer taktilen Faszienrolle anzudenken.
  • Könnte mein aktuelles Gewicht eine Rolle bei der Wahl der richtigen Rolle spielen?
    • Jede Faszienrolle hat eine maximale Widerstandskraft. Solltest Du also ein er- oder überhöhtes Gewicht haben, solltest Du dies in Deinen Faszienrollen Vergleich mit einschließen. Bist Du hingegen sehr leicht, kann Dir bereits eine weichere Rolle zu einem angenehmeren Faszientraining führen.
  • Möchte ich eine Standard Rolle, oder möchte ich eine Spezialrolle?
    • Standard Faszienrollen sind wie alle Allrounder in vielen Bereichen einsetzbar, jedoch sind sie in einzelnen Disziplinen nicht so effizient wie Spezialrollen. Spezialrollen sind sehr gut in den Bereichen, für die sie entwickelt wurden, zeigen jedoch deutliche Schwächen in den Bereichen, die nicht ihrer Disziplin entsprechen. Folge ist, dass Du eventuell für andere Einheiten eine weitere Rolle benötigst.

Faszienrollen Vergleich auf faszien-rollen-test.de

Auf meiner Seite findest Du detaillierte Tests zu einzelnen Faszienrollen, so dass Du einen weit greifenden Überblick über diverse Massagerollen erlangen kannst.

Dabei schreibe ich nur Bewertungen zu Artikeln, die ich selbst nutzen konnte. Aus diesem Grund ist die Auswahl getesteter Faszienrollen auf Faszien-Rollen-Test.de vielleicht geringer als auf anderen Seiten. Die Rollen, die Du auf meiner Seite als getestet vorfinden kannst, wurden über längere Zeit hinweg genutzt.

Als ausgebildeter Sport- und Fitnesskaufmann mit Trainerlizenz versuche ich mich nicht nur auf im Netz vorgeschlagene Übungen zu konzentrieren, sondern nutze meine Faszienrollen gerne auch in Kombination mit weiteren Trainingsgeräten wie meinem TRX Schlingentrainer, Hanteln oder aber auch Medizinbällen. Auch ist für mich ein wichtiger Aspekt der Einsatzort der Faszienrolle. Eine ideale Rolle kann ich überall hin mitnehmen. Beispielsweise liegt eine Faszienrolle bei mir im Büro. Nach mehrstündiger Schreibtischarbeit sind einige Minuten mit der Massagerolle eine richtige Wohltat.

Von Lizenzen und unterschiedlichen Konzepten

Tatsächlich ist der Faszienrollen Vergleich zwischen manchen Rollen gar nicht nötig. So entwickelte die Firma Blackroll die erste Faszienrolle und vergab die Rolle an Subunternehmer, die die Rollen, die eigentlich für den Rehabilitations Bereich gedacht waren an die breite Masse herantrugen. So enstand beispielsweise die Marke Blackroll Orange. Aber nicht nur sie kauften die Lizenz für diese „magische Rollen“, mit welchen Du im Heimtraining so viel Gutes für Dein Bindegewebe tun kannst. Auch die Firma Togu vertrieb die ersten Faszienrollen mit einer Blackroll Lizenz.

Oft gestellte Fragen zu einem Faszienrollen Vergleich

Die unterschiedlichen Oberflächenstruktur ist eine Weiterentwicklung einiger Hersteller um eine gewisse Einzigartigkeit hervorzurufen. Anfangs gab es nur die Faszienrollen mit einer flachen Oberfläche. Für Anfänger und zu allgemeinen Übungen an allen Körperbereichen sind diese meiner Meinung nach zu bevorzugen. Das Manko dieser Rollen ist jedoch, dass sie nur bis zu einer bestimmten Tiefe des Gewebes effektiv eingesetzt werden können. Tieferliegende Triggerpunkte können mit diesen Rollen nur schwer erreicht werden. Diesem Manko kommen die verschiedenen Oberflächenstruktur bei. Die Erhöhungen bilden Finger, Ellenbogen oder Triggerpointsticks nach, die oft von Therapeuten genutzt werden um tiefliegende Triggerpunkte zu Erreichen. Zusätzlich sollen die Erhöhungen beim Rollen mit der Faszienrolle für Vibrationen im Gewebe sorgen, wodurch der Abtransport der Gewebsflüssigkeit leichter vonstatten gehen soll.

Je nach Einsatzgebiet gibt es verschiedene Faszienrollen Lägen. Wie weiter oben im Text beschrieben, ist die Frage des Einsatzes beim Faszienrollen Vergleich entscheidend über den Kauf einer Massagerolle in einer bestimmten Länge/ in einem bestimmten Durchmesser. Lange Rollen (ca. 60 cm) eigenen sich hervorragend für Übungen entlang der Wirbelsäule. Auch erlaubt eine breitere Faszienrolle mehr Bewegungsfreiheit. Im Falle der Blackroll Produkte können zwei große Faszienrollen mit einer Blackroll mini zu einer langen Faszienrolle zusammengesteckt werden. Solltest Du aber von vornherein wissen, dass Du solche Übungen durchführen möchtest, empfehle ich Dir den Griff zu einer langen Faszienrolle wie der Triggerpoint „The Grid“ 2.0″ oder einer der erhältlichen Yoga Rollen.

Erste Effekte stellen sich bereits nach den ersten Trainingseinheiten ein. Das Schöne am Faszientraining ist, dass der Trainingsaufwand sich wirklich in Grenzen hält. So ist ein tägliches Training ohne große Einschränkungen möglich.

Die meisten Rollen können empfohlen werden. Jedoch solltest Du unbedingt darauf achten eine Faszienrolle zu kaufen, die keine chemischen Ausdünstungen von sich gibt. Besonders billig hergestellte Produkte neigen leider gerne dazu. Der Geruch kann penetrant werden und Dir das Training mit der Faszienrolle vermiesen.

Neben den Standard Faszienrollen gibt es diverse Produkte, die ebenfalls für Dein Faszientraining konzipiert wurden, aber bestimmte Körperregionen und Triggerpoints besser erreichen also eine Faszienrolle mit glatter Oberfläche. So sind die erhältlichen Bälle für besonders tiefliegende Triggerpoints und kleine Muskulaturgruppen geeignet. Die kleinen Rollen eigenen sich hervorragend für das Training der oberen Extremitäten sowie der Fußsohlen. Mit dem Triggerpoint Massagestick zum Beispiel kannst Du den Druck, den die Rolle auf die einzelnen Bereiche ausübt noch genauer bestimmen, da Du ihn ausübst.

Die Blackroll sowie die Blackroll Orange sind im Grunde gleiche Produkte von zwei unterschiedlichen Herstellern. Blackroll war der erste Hersteller, der seine Rollen hauptsächlich für den Einsatz in Therapiezentren konzipiert hat. Bei Blackroll vergab man Lizenzen an Dritte, die mit der Massenherstellung für den Ottonormalverbraucher begannen. Neben Blackroll Orange ist auch der Hersteller Togu ein solcher Lizenznehmer. Beim Faszienrollen Vergleich wird man minimale Unterschiede zwischen den einzelnen Rollen bemerken, was die Härteder jeweiligen Faszienrollen angeht.

Wie bei allen sportlichen Aktivitäten gilt auch für das Faszientraining: Ungewohnte Bewegungsbilder unter muskulärer Anspannung können zu Muskelkater in einzelnen Regionen führen. Das ist normal und sollte Dich nicht beunruhigen, schließlich ist das Faszientraining eingangs auch ein Muskulatur kräftigendes Training.


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